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Spiri­tueller Hinter­grund


Mit ausgeprägt katho­lischem Hinter­grund be­gann ich meine bewusste spirituelle Suche bei einem jüdischen Lehrer, der sich sowohl mit Jesus ver­bunden fühlte als sich auch mit indischen Traditionen auseinandergesetzt hatte.

Sowohl der Blick zu den jüdischen Wurzeln des Christentums als auch das Erkennen vieler Parallelen der jüdischen Mystik (Kabbala) mit der Yoga-Philosophie erweiterten mein spirituelles Verständnis enorm.

Den Höhepunkt meiner spirituellen Ausbildung bildete jedoch erst die Begegnung mit dem indischen Meister Sri Kaleshwar, der Jahr­tausende alte Weisheiten Indiens, die in Palmblatt­schriften festgehalten sind, direkt aus diesen Schriften lehrte. Diese Lehren vermitteln eine ungeheure Tiefe kosmischer Gesetzmässigkeiten und geben den Zugang zu höchsten spirituellen Energien mit sehr tief­greifenden Heilwir­kungen. Sri Kaleshwar machte dieses uralte Heilsystem für Menschen im Westen zugänglich und nannte es Sai Shakti Healing. (Für seine besonderen Verdienste erhielt Sri Kaleshwar den Ehrendoktortitel der Universität für Komple­mentärmedizin in Malaysia.)

Ich erfuhr eine umfassende Ausbildung ins Sai Shakti Healing mit vielen Initiationen, von Sri Kaleshwar selbst sowie durch einzelne seiner nächsten Studenten. Sri Kaleshwar lehrte, dass auch Jesus die alten Palmblattschriften kannte und sogar selbst darin erwähnt wird. Er hatte sich die mit diesen Lehren verbundenen Energien zugänglich gemacht. Sri Kaleshwar ließ im südindischen Penukonda einen traditionell-indischen Tempel, der seinem Meister Shirdi Sai Baba gewidmet ist, und darüber einen Tempel für Jesus errichten (siehe Foto).


Alt-indische und westliche Spiritualität

Diese alt-indischen Lehren, die die besondere Bedeutung von Jesus Christus betonen, eröffneten mir ein neues Verständnis der katho­lischen Lehren. Sie gaben mir auch den Zugang zu Maria (Mutter Jesu), in der Sri Kaleshwar eine Verkörperung der Gött­lichen Mutter sieht. Selbst zwischen Ritualen indischer Priester (Arati) und denen an christlichen Wallfahrts­orten (Einkleidung von Marienfiguren, „Salve Regina“) gibt es Parallelen. Es verwundert nicht, dass es Ähnliches bereits im Alten Ägypten gab, denn hinter diesen Ritualen verbergen sich zeitlose Energieprozesse.


Toleranz gegenüber jeglichen Formen echter Spiritualität

Auch die wunderbarsten Weisheiten sind nur Hilfskonstrukte, denn die höchste Wahrheit lässt sich nicht in Worte fassen. Jedes Wort bedeutet eine Begrenzung. Daher bin ich grundsätzlich tolerant und achte jegliche spirituelle Ausrichtung, sofern sie auf den Grundprinzipien von Liebe und Menschlichkeit aufbaut. Mir ist es wichtig, Brücken zu schlagen zwischen unter­schiedlichen spirituellen Traditionen und Welt­anschau­ungen. Nicht immer lassen sich Parallelen und Verbin­dendes finden. Dann sollte der Widerspruch ausge­halten und akzeptiert werden in dem Bewusst­sein, dass es keine Lehre gibt, die die ganze Wahrheit erfasst.

Mit meinen Angeboten möchte ich Menschen darin unterstützen, zu einem reicheren, von tief innen her erfüllten Leben zu finden. Oft schließt dies die spirituelle Ebene mit ein. Dann geht es darum, dass jede/r den ganz eigenen, ihrer bzw. seiner Seele gemässen Zugang zur Höchsten Quelle findet. In meinen Kursen oder Einzel­sitzungen finden sich immer wieder Menschen, die „irgendwie“ an eine höhere Macht glauben, ohne das näher definieren zu können. Auch das ist mir wertvoll, denn es kommt direkt aus der Seele.

Shirdi-Sai-Baba
Shirdi Sai Baba,
Sri Kaleshwars Meister
Sri-Kaleshwar_Spiritueller-Hintergrund
Sri Kaleshwar
«Maria im Schnee» – Meglisalp
(siehe Foto oben)